Obst & Gartenbauverein Großkarolinenfeld

 

 

Räucherkurs November 2017

Dinkel/Samenbrot

500 gr. Dinkelmehl 1050
450 ml  lauwarmes Wasser
1 hefewürfel
150gr. Leinsamen, Sesam ,Mariendistelschrot
2 Eßl. Apfelessig
1 Teel. Salz
1 Teel. Honig

in den  k a l t e n Ofen stellen und dann bei 200Grad / 1 Stunde backen

 

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit"

- Karl Valentin-

 

 

                                                 Apfel Walnußbrot vom Räucherkurs

750 gr. Äpfel und 250 gr. Zucker
( 24 Std. ziehen lassen )
danach 1 Eßl. Zimt zugeben
Mit folgenden Zutaten vermengen und bei 175 Grad 75 Minuten backen
200 gr. Walnüsse oder Mandeln grob hacken
1 Eßl. Kakao
2 Eßl. Obstler
250 gr. Dinkelmehl und 250 gr. Weizenmehl
2 Pck. Backpulver
 

 

Kartoffelbrot vom Radifest

500gr. Weizenmehl ( Type 1050 ),
500 gr. Weizenvollkornmehl ( Type 1050 )
2 EL Salz, 1 Tl Kümmelpulver,
120 gr. Kartoffeln (weich gekocht und zerdrückt )
2 Pck. Trockenhefe,
600 ml warmes Wasser


Mehl vermischen und mit Salz, Kümmel und Kartoffeln vermengen.
Hefe mit einer Tasse warmen Wasser vermischen und dazugeben.
Nach und nach Wasser hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
20 Minuten gehen lassen. Anschließend ca. 30 Minuten im Backofen backen
oder im Holzofen ca. 60 Minuten.

 

Hollerblütensirup

40 Hollerblüten
4 kg Kristallzucker
4 Orangen unbehandelt
2 Naturzitronen
2 ltr. Wasser
50 gr Zitronensäure

In einem großen Gefäß Hollerblüten, Zucker, Orangen und Zitronen, in Scheiben geschnitten, mit Wasser und Zitronensäure ansetzen.
Alles gut verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
Mischung  5-6 Tage stehen lassen
Saft abseihen, in Flaschen füllen und mit einem Drehverschluß  verschließen

Tip:  Zucker im heißem Wasser auflösen und abgekühlt über den Ansatz gießen

 

Roter Hollersaft

1kg  Hollerbeeren
1 ltr  Wasser
300 gr  Kristallzucker

Beeren ins kochende Wasser geben, wallend kochen lassen, bis sie geplatzt sind.
Durch ein Sieb seihen und 12 Minuten mit dem Zucker kochen lassen
In Flaschen füllen und gut verschließen

Rezepte von Birgit Imser, Vorstandsmitglied vom OGV

 

 Himbeersirup 

800gr Himbeeren
1 Zitrone
25gr Zitronensäure
750 gr Zucker
750 ml Wasser

 

Zitronen in Scheiben schneiden und in einen Topf geben. Früchte, Zucker und Zitronensäure hiinzufügen. Wasser zum Kochen bringen und über die Mischung geben. Gut verrühren ! Zugedeckt an einem kühlen Ort 3 - 4 Tage ziehen lassen. Jeden Tag umrühren. Absieben, erhitzen und den Sirup in vorbereitete Gefäße füllen und sofort verschließen. Anschließend kühl und dunkel lagern.

 

Löwenzahnmarmelade   o d e r  Löwenzahngelee

Zutaten:
3 Handvoll Löwenzahnblüten
1 Zitrone
1,2 Liter Wasser
1 Päckchen Gelierzucker 1:3

Zubereitung:
Arbeitszeit:
ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Tag

Die Blüten am besten im April, wenn der Löwenzahn üppig blüht, sammeln und verarbeiten und zwar  werden die Blüten  n u r  bei Sonnenschein gepflückt.

Wir brauchen für die Marmelade die gelben Kelchblätter, welche von den Körbchen abgezupft werden. Diese werden mit dem Wasser übergossen, die Zitrone schneidet man in Scheiben und gibt sie mit dazu. Das Ganze aufkochen lassen und ca. 10 Min. köcheln lassen. Über Nacht abgedeckt stehen lassen.
Dann am nächsten Tag die Masse mit einem Pürierstab zerkleinern und den Gelierzucker dazu geben,
nach Anleitung, 4 Min. aufkochen und in saubere heiße Twist-Off Gläser abfüllen.

 Löwenzahngelee mit Apfelsaft

Nur das abgeseihte „Löwenzahnwasser“ mit Apfelsaft strecken und mit Gelierzucker kochen.

 

 

 Gierschlimonade

Zutaten                                     Zubereitung

20 Blätter Giersch                     Kräuterstrauß mit Faden zusammenbinden
2 Ranke Gundermann
2 Stengel Pfefferminz

1 ltr Apfelsaft                                     Kräuterstrauß drücken und 3 Stunden in den   
                                                   Apfelsaft hängen
                                                   Kühl stellen.
                                                    Kräuter entnehmen

1/2 Flasche Mineralwasser          Saft aufgießen
Saft einer Zitrone

Schmeckt auch den Kindern !!

 

 Gewürze

Was ist es, was sich mehr könnt lohnen,
als das Essen mit Gewürzen zu betonen.
Der Geschmack schon auf der Zunge sich erhebt,
nur einTrauerkloß hat dies noch nie erlebt.
Stolz, wer einen Garten noch besitzt
und jeden Tag frisch sein Breilein damit würzt.
 Ein Kräuterbeet vor deinem Heime,
ich sag´s euch gleich ganz ohne Reime,
sind für Genießer diese Noten,
wie für´n Herrgott seine Himmelsboten.
                                                                    (Paula Hochholzer)

 

Frühlingskräuter - Tarte

Zutaten:                        Zubereitung:

250 gr. Mehl                  zu einem glatten Teig verarbeiten
Salz
125 gr kalte Butter
in Stücken
4 EL Wasser                  - auf einer bemehlten Fläche ausrollen
                                      - Springform ausfetten
                                      - Boden und Rand mit Teig auskleiden
                                      - mit Gabel einstechen und 30 Minuten kalt stellen

4 Eier                            verquirlen
200 gr. Sauerrahm
100 gr. körniger
            Frischköse
80 gr. Emmentaler         mit Eier zusammen verrühren

150 gr. Kräuter
( Vogelmiere, Giersch,
   Bärlauch, etc. )           waschen, trockentupfen, fein hacken, unterrühren

Pfeffer, Salz
Muskatnuß                      abschmecken
                                        - Tarte - Teig im Ofen 10 Minuten vorbacken
                                        ( Umluft 180° C )
                                        - Kräutermasse darauf geben
                                                  -  40 Minuten backen
 

 

   
 

 "Hustensaft"  Spitzwegerich - Honig

Zwei Hände voll Spitzwegerichblätter waschen und gut abtropfen lassen. Im Mörser oder in der Küchenmaschine zerkleinern und sofort in 500 gr, etwa 60 Grad warmen Honig einrühren. 10 Minuten umrühren, absieben und in kleine Gläser füllen. Nur Zerkleinern, nicht pürieren !!

Am ersten Tag der Erkältung alle 2 Stunden einen Teelöffel einnehmen. Wenn die Krankheit länger dauert, an den weiteren Tagen alle 4 Stunden. Kleinkinder bekommen 1/2 und Säuglinge 1/4 Teelöffel.

Johanniskraut - Öl

Zwei Hände voll frischer Blüten werden im Mörser leicht zerrieben oder in der Küchenmaschine zerkleinert und mit 1 ltr. kaltgepresstem Olivenöl oder Sonnenblumenöl gemischt. Der Ansatz wird in eine helle, weithalsige Flasche gefüllt und die Öffnung mit Pergamentpapier zu gebunden. Ca. 3 Wochen in die Sonne stellen und alle 3 Tage umrühren. Wenn sich das Öl purpurrot gefärbt hat, wird es abgesiebt und in eine dunkle Flasche gefüllt.
Zum Einreiben bei Gelenk- und Muskelschmerzen

Alte Heilpflanze – verwendet bei  Lungenverschleimung, zur Anregung der Niere,
und die Salbe hilft bei Verletzungen und „Schrunden“.

S a l b e n h e r s t e l l u n g:

Gänseblümchensalbe

Alte Heilpflanze - verwendet man bei Lungenverschleimung, zur Nierenanregung und bei Verletzungen, wie "Schrunden". Wird von Hebammen für die Brustpflege beim Stillen verwendet !!

Gänseblümchen leicht antrocknen und dann ca. 2 Wochen in gutem Olivenöl ansetzen
 ( alle Blüten müssen bedeckt sein, sonst kann es schimmeln ); dann leicht erwärmen und abseihen. Öl im Wasserbad erwärmen und mit 10% reinem Bienenwachs versetzen, evtl. etwas Kakaobutter dazu, damit es weicher wird; unter stetigem Rühren erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist; aus dem Wasserbad nehmen, mit 2-3 Tropfen Propolis pro 100ml versetzen ( zur besseren Haltbarkeit ) in Cremedosen abfüllen; geöffnet abkühlen lassen.
Kann man auch als Gesichtscreme  benutzen. Zieht sehr rasch ein und glänzt nicht.

Beinwellsalbe

lässt sich herstellen aus Öl, getrockneten Beinwellwurzeln und Bienenwachs. Dazu die geschnittenen Wurzeln in einen Topf geben  und soviel Öl zugeben, daß sie bedeckt sind.
Bis max. 70 Grad erhitzen und abkühlen lassen.
Diesen Vorgang 2 x wiederholen dann abseihen und pro 100ml Öl 10 - 20 gr.  gereinigtes Bienenwachs
( aus der Apotheke) einrühren, bis die Salbe eindickt.
 
Ringelblumensalbe

Zwei Hände voll frischer Ringelblumenblüten werden in 1/2 kg zerlassenes, etwa 60 Grad heißes Schweinefett eingerührt. Diese Temperatur ( nicht heißer !! ) sollte 2 - 3 Stunden lang gehalten werden. Alle 10 Minuten umrühren. Abseihen und in kleine Gläser füllen. Kühl lagern oder den Vorrat  auch einfrieren. 
Um der Salbe einen angenehmen Duft zu verleihen, kann man Lavendel oder Rosmarin zugeben.
Wertvolle Salbe zur Wundheilung.

Badesalze:

Zur Herstellung von Kräuterbadesalze wird abwechselnd jeweils Meersalz und eine Schicht getrockneter Blüten und Kräuter in ein Schraubglas gefüllt, passend dazu einige Tropfen ätherisches Öl.

Für ein Erkältungsbad eignen sich Fichtennnadeln, Thymian, und Rosmarin.

Johanniskraut, Kamille, Rosenblätter, Lavendelblüten und Hopfen kommen in ein Entspannungsbad.

Ein Kräuterbad beinhaltet Salbei, Schafgarbe, Kamille, Minze und Zitronenmelisse.

Nach ein paar Wochen wenn die Kräuter ihren Duft abgegeben haben, den Inhalt des Glases mit einem Mixer fein hacken, damit die Kräuter nicht den Abfluß verstopfen. Für ein Vollbad nimmt man beliebig ein paar Eßlöffel davon.

Beinwell  hilft bei müden, strapazierten Beinen, Arthrose und Gicht. Und  er kräftigt die Knochen.

Lavendelbad
60 gr. getrocknete oder 200-300gr. frische Lavendelblätter und - blüten in 1 ltr. Wasser aufkochen,
10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, absieben , einem Vollbad zusetzen, Augen schließen ,
tief und ruhig atmen. Hilfreich bei Stress und funktionalen Beschwerden.

Kastanie i
st gut für die Venen und Walnussblätter helfen gegen Schweißfüße.

Vom Beinwell können vom Frühjahr bis in den Herbst die Blätter verwendet werden. Ab dem Spätherbst geht alle Kraft in die Wurzeln über. Dann finden diese Verwendung. Die Wurzeln ausgraben, waschen, trocknen und geschnitten in Öl ansetzen.

Aus Kastanien lässt sich eine Venen - Tinktur zubereiten:
Kastanien mit einem Hammer quetschen, ein Glas damit bis zur Hälfte füllen und mit Franzbranntwein aufgießen bis es voll ist. 4 – 6 Wochen ziehen lassen und danach abseihen.
Zur Beinmassage verwenden. Der Alkohol entzieht der Haut Fett, deshalb die Beine immer wieder eincremen.

Bei Schweißfüßen nimmt man eine Handvoll Walnusslätter, kocht sie mit 2 ltr. Wasser auf und nach dem Abkühlen dient der Sud als Fußbad. Wärmend und vitalisierend ist ein Fußbad mit Beifuß. Dazu werden zwei Handvoll Beifuß in 2- 3 ltr. Wasser aufgekocht und abgekühlt, erst dann abseihen.
Durch die Zugabe von etwas Milch oder Sahne wird die Haut auch gepflegt.

Haare erhalten Glanz mit einer Glanzspülung.
Zwei handvoll Brennnesseln sammeln, mit ½ ltr. kochendem Wasser überbrühen und mind. 2 Std. ziehen lassen. Danach den Tee abseihen, mit ½ ltr. Apfelessig mischen und abfüllen. Nach der Haarwäsche wird diese Spülung ( 5 EL ) im feuchten Haar verteilt und einmassiert. Das Haar bekommt Glanz und gleichzeitig wirkt der Sud beruhigend auf die Kopfhaut und den Haarboden

 Teemischung
Folgende Teemischung hat in der Volksmedizin einen guten Ruf bei funktionalen Menstruationsbeschwerden.
Schafgarbe, Frauenmantel, Gänsefingerkraut und Kamillenblüten zu gleichen Teilen gemischt.  Zwei gehäufte Teelöffel der getrockneten Kräuter  mit 1/4 ltr. Wasser überbrühen. 10 Minuten ziehen lassen, bei Bedarf tgl 2-3 Tassen trinken.

 

 

 

Obst,-und Gartenbauverein Großkarolinenfeld    Ursula-krichbaumer@t-online.de